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Solarthermie

Der ESB unterstützt Sie bei der Umsetzung Ihrer Umweltziele. Wenn Sie sich jetzt für eine thermische Solaranlage entscheiden, profitieren Sie vom ESB-Förderbeitrag und weiteren Vorteilen!

Nutzen Sie die umweltfreundliche Wärme der Sonne für ihre Warmwasserversorgung, zur Heizungsunterstützung oder als Prozessenergie. Der ESB unterstützt thermische Solaranlagen mit einer Kollektorfläche bis zu 50 m² mit CHF 250.– pro m² Kollektorfläche. Bauvorhaben von einer Grösse über 50 m² erhalten auf Gesuch weitere Unterstützungsbeiträge.
Zusätzlich zum Förderbeitrag sparen Sie Energiekosten. Eine thermische Solaranlage produziert beispielsweise 60 bis 70 % der für die Warmwasseraufbereitung benötigten Energie. Damit leisten Sie dank reduzierter CO²-Emissionen auch einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz, tragen zur Verbesserung der lokalen Luftqualität bei und setzen ein weitum sichtbares Zeichen für den bewussten, effizienten Umgang mit Energie.

Ihre Vorteile

  • Heizkosten
    Sie sparen Kosten für Brennstoff. Ihre Solaranlage liefert 60 bis 70% der für Ihr Warmwasser benötigten Energie und kann zusätzlich 20% der Heizenergie ersetzen.

  • Umwelt
    Sie handeln umweltbewusst. Eine Solaranlage für einen 4-Personenhaushalt spart pro Jahr rund 1,7 Tonne C02-Emissionen ein. Dies entspricht einer jährlichen Distanz von 14 400 km, zurückgelegt von einem durchschnittlichen Personenfahrzeug, das die neusten CO2-Zielvorgaben des Bundes sowie der EU einhält.

  • Steuern
    Sie sparen Steuern. Massnahmen zur rationellen Energieverwendung und zur Nutzung erneuerbarer Energien können vom Einkommen in Abzug gebracht werden.

  • Investition
    Sie erhalten vom ESB einen Förderbeitrag und sparen so Investitionskosten. Mit einer thermischen Solaranlage investieren Sie nachhaltig für eine Zeitspanne von 20 – 25 Jahren.

  • Komfort
    Sonnenkollektoren bringen Ihnen Wärme und Komfort. Eine Automatik sorgt dafür, dass jederzeit warmes Wasser zur Verfügung steht.

  • Neubau
    Bei Neubauten gilt die Kombination einer Gasheizung mit einer Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung als Standardlösung zur Einhaltung der gültigen Energieverordnung des Kantons Bern.

Hier gilt unser Förderprogramm

Mit dem Förderprogramm werden alle solarthermischen Anlagen auf dem Gemeindegebiet der Stadt Biel unterstützt, unabhängig davon, ob die Wärme für die Warmwasseraufbereitung, zur Heizungsunterstützung oder als Prozesswärme eingesetzt wird.

So einfach kommen Sie zu Ihrem Förderbeitrag

  1. Eignung abklären und Offerte einholen
    ESB stellt Ihnen eine Liste mit qualifizierten Installationsfirmen der Region zur Verfügung. Sie können diese unter Downloads herunterladen oder über die Telefonnummer anfordern. Der von Ihnen gewählte Installateur überprüft die Machbarkeit und unterbreitet Ihnen eine Offerte. Sie erhalten so eine massgeschneiderte Entscheidungsgrundlage.
    Zudem können Sie auf dem Solarkataster schon einen ersten Augenschein nehmen, wie gut sich Ihr Objekt für eine solarthermische Anlage eignet.
  2. Gesuch für Förderbeitrag einreichen
    Fragen Sie Ihren Installateur nach dem Antragsformular, oder laden Sie es unter Downloads herunter. Füllen Sie es aus und senden Sie es an den ESB. Der ESB teilt Ihnen die Höhe des Förderbeitrages für Ihre Anlage mit, sodass Sie schnellstmöglich mit dem Bau beginnen können.
  3. Auftrag erteilen
    Ihr Installateur projektiert und montiert Ihre Solaranlage.
  4. Förderbeitrag einholen
    Nach beendeter Installation senden Sie uns eine Rechnungskopie, aus der die Grösse der Solaranlage und das Montagedatum ersichtlich sein müssen. Auf dieser Basis überweist Ihnen der ESB Ihren Förderbeitrag von CHF 250.– pro m2 Kollektorfläche für Anlagen bis zu 50 m2 Kollektorfläche, Bauvorhaben von einer Grösse über 50 m2 erhalten auf Gesuch weitere Unterstützungsbeiträge.

 

FAQ

Welches Dach eignet sich für eine Solaranlage?

Ob sich eine Dachfläche für die Nutzung von Solarenergie eignet, muss objektbezogen beurteilt werden. Für die Stadt Biel gibt es einen Solarkataster, der das Potenzial der Dächer farblich ausdrückt.

Solarkataster

Prüfen Sie den Zustand des Daches

Wir empfehlen, vor der Installation einer Solaranlage das Dach auf Reparaturbedarf zu überprüfen. Muss es repariert werden, können Sie in Betracht ziehen, die Photovoltaik-Module direkt in das Dach zu integrieren (anstelle von Ziegeln). Die Art des Dachbelages ist für die Installation von Solaranlagen irrelevant. Ist die Anlage einmal installiert, können Sie sie während 20 bis 30 Jahren nutzen. Das Dach muss jedoch öfter gewartet werden.

Prüfen Sie die Statik des Daches

Ihr Dach muss das Gewicht der Solaranlage tragen und darüber hinaus den Belastungen durch Schnee und Wind widerstehen können. Informieren Sie sich über die Schneefall- und Windverhältnisse Ihrer Region bei einem Spezialisten (Solarinstallateur, Dachdecker, Baudepartement, Meteo Schweiz, o. ä.)

In welcher Zeit habe ich die Solar-Anlage amortisiert?

Wenn Sie Strom produzieren:
Der selbst verbrauchte Strom Ihrer PV-Anlage erspart Ihnen den Zukauf von Strom aus dem öffentlichen Netz. Je höher die Strompreise in Zukunft steigen, desto besser ist die Rentabilität Ihrer PV-Anlage. Kann vom eigenproduzierten Strom ein Drittel (33 %) selber konsumiert werden, ergeben sich jährliche Einsparungen und Erträge aus der Rückspeisung (Verkauf an regionalen Energieversorger), mit denen die Anlage in 16 Jahren amortisiert werden kann. (Basis: ESB-Tarife / Kosten 2019).

Wenn Sie Warmwasser produzieren:
Eine optimal dimensionierte Solarthermie-Anlage mit Heizungsunterstützung spart etwa 60 % der jährlichen Kosten für die Warmwasseraufbereitung und 15 % der Heizkosten. In gut isolierten Neubauten können die Einsparungen bei den Heizkosten deutlich höher sein (bis zu 30 %). Bedenken Sie, dass die Höhe der Einsparungen stark von der Personenanzahl im Haushalt abhängt. Ziehen beispielsweise die Kinder während der langen Lebensdauer einer Solarthermie-Anlage aus, sinkt der Einsparbetrag erheblich.

Eine Flachkollektoranlage braucht mindestens acht Jahre, eine Vakuumröhrenkollektor-Anlage etwa 14 Jahre bis sie amortisiert ist. Ab diesem Zeitpunkt erwirtschaftet die solarthermische Anlage sozusagen umsonst Wärme.

Energetische Amortisation:
Aus ökologischer Sicht spielt die energetische Amortisation eine wichtige Rolle. Sie definiert den Zeitpunkt, ab dem die Solaranlage mehr Energie erwirtschaftet, als ihre einstige Produktion benötigt hat. Hierfür werden auch die Energie für den Transport, der Betriebsaufwand und die Entsorgung der Anlage berücksichtigt. Bei solarthermischen Anlagen zur Wassererwärmung dauert die energetische Amortisation rund 1,5 Jahre, bei kombinierten Anlagen zur Wassererwärmung und Heizungsunterstützung 2-4 Jahre.

Wie kann ich die produzierte Energie verwenden?

Wenn Sie Strom produzieren:
Am effizientesten ist es, wenn Sie den produzierten Strom Ihrer PV-Anlage selbst verbrauchen. Anstatt ihn ins öffentliche Stromnetz einzuspeisen und später wieder Energie aus dem Netz zu beziehen, können Sie die selber produzierte Energie quasi gratis nutzen. Das ist sparsamer, und der Energieverlust durch den Transport wird minimiert

Bei überschüssig produzierter Energie ist der ESB verpflichtet, diese abzukaufen (Abnahmeverpflichtung gemäss Energiegesetz). Die Vergütungshöhe dieser Energie ist unterschiedlich:

Preisblatt Stromrücklieferung

Kostendeckende Einspeisevergütung

Der Bauherr/Eigentümer entscheidet, welche Nutzung resp. Vergütungsart für seine Anlage in Frage kommt.

Bei zu wenig produzierter Energie springt der ESB automatisch als Stromlieferant ein. Die bezogene Energie wird Ihnen zu den aktuell gültigen Tarifen in Rechnung gestellt.

Neu: Eigenverbrauchs­gesellschaften
Seit 2015 können Eigenverbrauchs­gemeinschaften gebildet werden. Der ESB unterstützt diese Art des Eigenverbrauchs.

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