Erneuerung Seewasserwerk Ipsach

Trinkwasser für 70 000 Personen

Keine Führungen im Seewasserwerk Ipsach

Bis auf weiteres werden im Seewasserwerk Ipsach keine Führungen angeboten. Diese werden frühestens nach vollständiger Fertigstellung des Seewasserwerks möglich sein. Wir bitten um Verständnis.

Aktueller Projektstand

75%

des Projekts sind bereits umgesetzt

Das bestehende Seewasserwerk, in welchem der ESB einen grossen Teil des Trinkwassers für seine Kunden gewinnt, hat seine Aufgabe erfüllt. Nach fast 50 Jahren Einsatz soll es einem neuen weichen. Dies aus guten Gründen, denn die Anforderungen an eine moderne Wasserversorgung haben sich verändert. Das geplante Seewasserwerk wird am selben Standort realisiert und wird 2027 vollständig fertiggestellt sein. Es ging Ende 2024 zunächst mit der ersten Hälfte und wird 2027 dann vollständig ans Netz gehen.

Das Seewasserwerk heute & morgen

Das Seewasserwerk liefert seit 1974 nahezu unterbruchsfrei Trinkwasser. 

Regelmässige Instandhaltungen, Revisionen und Teilsanierungen (u.a. Steuerung, Ozonanlage, Wasserqualitätsmessung, Pumpenrevisionen) ermöglichen den weiteren Betrieb bis zur Inbetriebnahme des neuen Seewasserwerkes.

Wichtige, funktionsrelevante Elemente können jedoch nicht ohne mehrmonatigen Betriebsunterbruch ersetzt werden. Da das bestehende Seewasserwerk dauernd in Betrieb sein muss, ist eine Totalsanierung nicht möglich. 

Die Prüfung aller Alternativen zum Seewasserwerk hat ergeben, dass der Ersatz des Seewasserwerkes am bestehenden Ort bezüglich Betriebs- und Versorgungssicherheit, Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit die optimale Variante ist.

Vorteile des neuen Seewasserwerkes

  1. Betriebssicherheit
    • Notstromversorgung im neuen Seewasserwerk integriert
    • Vier weitgehend voneinander unabhängige Aufbereitungsstrassen, damit bei Störungen und Unterhalt 75 % der Anlagenkapazität zur Verfügung steht.
  2. Energieeffizienz
    • Optimierte Technik und Leitungsführung
    • Teilrückleitung der dem Rohwasser entnommen Stoffe in den See
    • Energierückgewinnungsanlage in den Produktionsprozess integriert
    • Wärmespeicher zur Nutzung von Abwärme
  3. Umweltverträglichkeit
    • Reduktion von eingesetzten Hilfsstoffen
    • Ersatz von Desinfektionsmitteln durch physikalische Verfahren
    • Optimierung des Verfahrens mittels Pilotanlage
    • Maximale Nutzung der vorhandenen Infrastruktur und des Standortes
    • Im Werk integrierte «Kläranlage» zur Behandlung der ausgefilterten Stoffe
    • Das neue Werk liefert den Kundinnen und Kunden weniger hartes Wasser als bisher. Dadurch können Waschmittel, Regeneriersalze und Entkalkungsmittel eingespart werden
  4. Aufbereitungsreserven für die Zukunft
    • Auslegung für 70 000 Einwohner (heute 64 000)
    • Optimierung der Emissionen (Lärm, Transporte)
    • Robuster gegenüber schlechterer Rohwasserqualität (Klimawandel, grössere Abwassermengen durch Bevölkerungszunahme)
    • Zusätzlich verbesserte Eliminierung von Spurenstoffen: Eine Aufbereitungsstufe wurde spezifisch für polare Stoffe wie bspw. Chlorothalonil-Abbauprodukte ausgelegt.
  5. Innovativste Technik
    • Die Anlage verfügt über innovativste Technik. Nach aktuellem Kenntnisstand wird dies die erste Anlage weltweit sein, die die Umkehrosmose ohne Antiscalant betreibt.

Innovatives Reinigungskonzept bei der Wasserfassung im See

Das Reinigungssystem: ein Meisterwerk der Ingenieurskunst 

Zu dem Zeitpunkt, als sich die Planung des neuen Seewasserwerks konkretisierte, begann sich die invasive Quaggamuschel auch im Bielersee zu verbreiten. Für das Konzessions- und Baugesuch kam deshalb die Auflage des Kantons hinzu, ein Konzept zu erarbeiten, das einen effizienten und nachhaltigen Schutz der Leitungen vor dem Muschelbefall gewährleisten soll. Da der Einsatz von chemischen Desinfektionsmitteln nicht zulässig ist, drängte sich eine physikalische Reinigungslösung auf. Daraufhin entwickelte der ESB zusammen mit der Firma Reinhart Hydrocleaning SA und Hersche Konstruktionsbüro einen weltweit einzigartigen Mechanismus zur Reinigung der Infrastruktur im See. Dieser ist patentrechtlich geschützt. 

Das System entfernt die Muschellarven aus den Leitungen und dem Seiher, bevor sich diese festsetzen und zu Muscheln entwickeln können. Folglich fällt auch kein Muschelgut zur Entsorgung an. Die Reinigung der Leitungen und der Infrastruktur im See erfolgt einmal im Monat vollautomatisch. Dadurch ist kein Einsatz von Tauchern, Booten oder Robotern notwendig, was wiederum die Kosten und Risiken in einem tragbaren Rahmen hält. Die beiden Leitungen werden alternierend gereinigt, so dass die Produktion während des Reinigungsverfahrens durchgehend aufrechterhalten werden kann. Ausserdem ist das System unabhängig vom Wetter funktionsfähig. 

Das Reinigungsgerät 

Das Reinigungsgerät wiegt rund 1,5 Tonnen, hat die Form eines ca. 2 Meter langen Zylinders und ist mit Gummiringen bestückt. Es wird mit Wasserdruck durch die zwei Leitungen gestossen. Die Quaggalarven und Sedimente werden durch eine Bypass-Wasserströmung weggespült. Das Gerät wird in beide Richtungen eingesetzt, also von der Anlage zum See und umgekehrt. Für die Rückführung in die Anlage wird der Wasserdruck mit einer Hilfsleitung erzeugt, die nach dem Reinigungsverfahren mit aufbereitetem Wasser gespült wird, wodurch ein erneuter Befall durch Quaggalarven oder -muscheln verhindert wird. Das Gerät ist patentrechtlich geschützt und geistiges Eigentum der Firma Reinhart Hydrocleaning SA. 

Das Seihersystem 

Der Seiher ist eine Art Sieb, durch den das Seewasser in die Leitung gesogen wird und der verhindert, dass Fische und Gegenstände in die Leitung geraten. Er ist teleskopisch aufgebaut und kann ein- und ausgefahren werden. Beim Einfahren wird der Seiher durch einen Abstreifring gezogen, wodurch die Aussenseite gereinigt wird. Die Innenseite des Seihers wird in eingefahrener Position durch das Reinigungsgerät gesäubert. Durch dieses Teleskopsystem wird der Unterhalt vereinfacht und das ausfahrbare Element kann ohne grossen Aufwand für Revisionen ausgewechselt werden. Das Seihersystem ist patentrechtlich geschützt und geistiges Eigentum des ESB.

Funktionsschema Reinigungssystem Seewasserwerk
Das Reinigunssystem mit Reinigungsgerät und Seiher

Das Reinigungssystem - Erklärfilm

Image
Statioin d'eau du lac - système de nettoyage

Webcam Seewasserwerk

Webcam 1 Baustelle Seewasserwerk in Ipsach

Webcam 2 Baustelle Seewasserwerk in Ipsach

Timeline

2027

01.03.2027
2027

Inbetriebnahme zweite Werkshälfte

Meilenstein

2022

2020

12.02.2020
Q2/20

Erteilung Konzession und Baubewilligung

Meilenstein

Fragen zum Seewasserwerk allgemein

Warum wird ein neues Seewasserwerk gebaut?

Das bestehende Seewasserwerk, in welchem der ESB das Trinkwassers für seine Kundschaft gewinnt, hat seine Aufgabe erfüllt. Nach fast 50 Jahren Einsatz hat es das Ende seiner Lebensdauer erreicht und soll einem neuen weichen. Heute sind die Anforderungen an die Wasseraufbereitung nicht mehr dieselben, wie vor 50 Jahren. Deshalb baut der ESB eine neue Anlage am selben Standort, das 2024 ans Netz gehen soll.

Auf welche Lebensdauer ist das neue Seewasserwerk ausgelegt?

Das neue Seewasserwerk soll die Bevölkerung von Biel und Nidau ab seinem Anschluss ans Netz mindestens für die nächsten 50 Jahre zuverlässig mit Trinkwasser bester Qualität versorgen.

Wie viele Menschen werden mit dem neuen Seewasserwerk versorgt?

Heute beziehen 64'000 Menschen Trinkwasser des ESB. Das neue Seewasserwerk kann bis zu 70'000 Menschen mit Trinkwasser bester Qualität versorgen.

Genügt das Trinkwasser auch bei einer Bevölkerungszunahme?

Ja, das neue Seewasserwerk ist dafür ausgelegt, auch bei einer Bevölkerungszunahme genügend Trinkwasser zu liefern. Heute beziehen 64'000 Menschen Trinkwasser des ESB. Das neue Seewasserwerk kann bis zu 70'000 Menschen mit Trinkwasser bester Qualität versorgen.

Wohin liefert der ESB Trinkwasser aus dem Seewasserwerk?

Der ESB versorgt die Städte Biel und Nidau mit Trinkwasser. Kleine Mengen werden auch an die Gemeinden Leubringen, Twann-Tüscherz, Ipsach, Pieterlen und Orpund geliefert. Die aktuellen Zahlen können Sie im Geschäftsbericht einsehen.

Gibt es weiterhin genug Trinkwasser, wenn eine technische Störung in der Anlage auftritt?

Ja, das neue Seewasserwerk verfügt über vier weitgehend voneinander unabhängige Aufbereitungsstrassen, die für die Wartung oder bei Störungen einzeln abgeschaltet werden können. Entsprechend können bei einer technischen Störung 75 % der Anlagenkapazität aufrechterhalten werden und genügend Trinkwasser für das gesamte Versorgungsgebiet zur Verfügung stellen.

Warum ist das neue Seewasserwerk so viel grösser, als das alte?

Das neue Seewasserwerk verfügt über vier Aufbereitungsstrassen, während das alte nur zwei umfasst. Es ist auch dafür ausgelegt, mehr Trinkwasser für mehr Menschen aufzubereiten. Dies ist bewusst so geplant, damit die Versorgungssicherheit auch bei einer Bevölkerungszunahme im Versorgungsgebiet garantiert werden kann. Ausserdem umfasst das neue Werk eine eigene Abwasseraufbereitungsanlage, die viel Platz beansprucht.

Kann man die Anlage besichtigen?

Derzeit kann die Anlage nicht besichtigt werden. Im Rahmen der Bauarbeiten wird jedoch ein Besucherzentrum erstellt, das mit der neuen Anlage eröffnet wird. Die Besichtigungen werden voraussichtlich ab Frühling 2026 wiederaufgenommen.

Beeinträchtigt das neue Seewasserwerk den Schiffsverkehr?

Nein, das neue Seewasserwerk beeinträchtigt den Schiffsverkehr genauso wenig, wie das bestehende.

Wird die öffentliche Dusche für Badegäste wieder aufgestellt?

Ja, die Dusche ist für Badegäste bereits wieder verfügbar. Zudem wird im Rahmen der Bauarbeiten auch neu eine öffentlich zugängliche WC-Anlage gebaut. Der Bau und Unterhalt der WC-Anlage obliegt dem ESB, die Gemeinde Ipsach ist für den Betrieb und die Reinigung zuständig.

Bleibt das Seeufer weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich?

Das Seeufer wird für die Öffentlichkeit sogar aufgewertet. Die Badewiese bleibt erhalten und es wird ein Kiesstrand eingerichtet, wo der Einstieg in den See vereinfacht wird.

Wem gehört das Seewasserwerk?

Das Seewasserwerk gehört dem ESB.

Warum steht das Seewasserwerk in Ipsach?

Der Standort des Seewasserwerks in Ipsach eignet sich ideal für die Fassung von Seewasser zur Trinkwasseraufbereitung. Das Grundstück ist im Besitz des ESB.

Was ist ein Seewasserwerk?

Ein Seewasserwerk ist eine Anlage, in der Seewasser zu Trinkwasser aufbereitet wird.

Ist die Lebensmittelsicherheit jederzeit gegeben?

Trinkwasser ist das am stärksten regulierte und kontrollierte Lebensmittel in der Schweiz. Das neue Trinkwasser erfüllt höchste Richtlinien bezüglich Hygiene und Sicherheit und entspricht allen Vorgaben im Zusammenhang mit Lebensmittelsicherheit.

Die chemische Zusammensetzung sowie den Härtegrad des vom ESB gelieferten Trinkwassers können Sie unter https://trinkwasser.ch/index.php/de/versorger/735/energie-service-biel-esb/101/biel einsehen.

Haben Sie weitere Fragen?

Hier finden Sie unser FAQ.

Alle Fragen anzeigen

Das Aufbereitungsverfahren

Seit dem Bau des bestehenden Werks in den 1970er-Jahren hat sich die Technik weiterentwickelt. Entsprechend können im neuen Seewasserwerk neue, effizientere und ökologischere Methoden zum Einsatz kommen, die auch den veränderten Anforderungen gerecht werden.

Im neuen Aufbereitungsverfahren wird auf chemische Hilfsstoffe verzichtet. Der Einsatz der Umkehrosmose ohne chemische Hilfsstoffe in der Oberflächenwasseraufbereitung ist eine Weltneuheit.
 

Bei der Umkehrosmose werden dem Wasser auch erwünschte Stoffe wie Magnesium, Kalzium, Natrium, etc. entnommen. Deshalb durchläuft nur rund die Hälfte des Wassers die Umkehrosmose. Dadurch enthält das Trinkwasser nach der Aufbereitung kaum Spurenstoffe mehr und weist einen geringen Kalkgehalt auf. Gleichzeitig enthält es noch genügend Mineralstoffe und es wird die ideale Trinkwasserqualität für die menschliche Gesundheit gewährleistet.

Für die ersten beiden Aufbereitungsstrassen, die jetzt ans Netz angeschlossen werden, kommen 258m3 Aktivkohle zum Einsatz. Die Herstellung von Aktivkohle benötigt viele Ressourcen. Da sie am Ende des Aufbereitungsverfahrens eingesetzt wird und bereits sehr sauberes Wasser damit behandelt wird, kann sie doppelt so lange wie bisher genutzt werden.

Anlage

Der Seiher liegt in 40m Tiefe auf dem Seegrund, entsprechend birgt er für Badegäste keine Gefahr. Er ist so konzipiert, dass Fische beim Ansaugen des Seewassers nicht gefährdet werden.

Die vorgeschriebenen Gewässerschutzmassnahmen werden vollumfänglich eingehalten.

Wie es sein Name schon sagt, wird im Seewasserwerk Wasser aus dem Bielersee aufbereitet. Der Seespiegel des Bielersees wird über den Abfluss in den Nidau-Büren-Kanal durch das Regulierwehr Port reguliert. Es wird entsprechend auch bei extremer Trockenheit immer genug Wasser im See haben, um die Trinkwasserversorgung zu gewährleisten.

Bei Normalwasserstand liegt der Seespiegel des Bielersees auf 429 m ü. M. Der historisch jemals höchste gemessene Stand von 430,94 m ü. M. wurde am 16. Juli 2021 erreicht. Das neue Seewasserwerk wird hochwassersicher bis zu einem Wasserstand von 432,6 m ü. M. gebaut. Die Trinkwasserversorgung ist also auch bei extremem Hochwasser gewährleistet.

Das Seewasserwerk ist mit einer integrierten Notstromversorgung ausgestattet, damit die Trinkwasserversorgung auch bei einem Stromausfall gewährleistet werden kann. Es gilt als kritische Infrastruktur und wird auch bei Netzabschaltungen im Falle einer Strommangellage weiterhin prioritär mit Strom versorgt.

Die Anlage wird vom ESB betrieben.

Der ESB bereitet rund 6 Mio. m3 Trinkwasser pro Jahr auf. Das entspricht rund 16 500 m3 pro Tag.

Im Seewasserwerk arbeiten im Normalfall 3 bis 5 Mitarbeitende des ESB.

Die Frage nach der Zukunft der Wasserversorgung stellte sich bereits seit 2011. Im Jahr 2017 startete die Pilotierung. Dabei wurden verschiedene Aufbereitungsmethoden getestet, um herauszufinden, wie das qualitativ höchststehende Trinkwasser aus dem Seewasser hergestellt werden kann. Die konkrete Planung des Bauprojekts begann 2018. Der Spatenstich der Baustelle fand am 8. März 2021 statt.

Der Bau des neuen Seewasserwerks wird vom ESB über den Trinkwassertarif finanziert. Eine Wasserversorgung muss von Gesetzes wegen ihre Kosten decken, darf aber keinen Gewinn abwerfen. Der Trinkwassertarif spiegelt deshalb die Kosten der gesamten Trinkwasserversorgung des ESB wieder.

Die Anlage entspricht höchsten Sicherheitsanforderungen.

Um die Versorgungssicherheit zu garantieren, verfügt das neue Seewasserwerk über vier weitgehend voneinander unabhängige Aufbereitungsstrassen, die für die Wartung oder bei Störungen einzeln abgeschaltet werden können. Entsprechend können bei einer technischen Störung 75 % der Anlagenkapazität aufrechterhalten werden und genügend Trinkwasser für das gesamte Versorgungsgebiet zur Verfügung stellen.

Das Seewasserwerk ist mit einer integrierten Notstromversorgung ausgestattet, damit die Trinkwasserversorgung auch bei einem Stromausfall gewährleistet werden kann. Es gilt als kritische Infrastruktur und wird auch bei Netzabschaltungen im Falle einer Strommangellage weiterhin prioritär mit Strom versorgt.

Bei Normalwasserstand liegt der Seespiegel des Bielersees auf 429 m ü. M. Der historisch jemals höchste gemessene Stand von 430,94 m ü. M. wurde am 16. Juli 2021 erreicht. Das neue Seewasserwerk wird hochwassersicher bis zu einem Wasserstand von 432,6 m ü. M. gebaut. Die Trinkwasserversorgung ist also auch bei extremem Hochwasser gewährleistet.

Auch aus wirtschaftlicher Sicht ist die Sicherheit in hohem Masse garantiert und die Abhängigkeit von Lieferketten der Betriebsmittel wurde soweit wie möglich minimiert.

Die Energieeffizienz der Anlage ist ein wichtiges Ziel des neuen Seewasserwerks. So wurden bei der Planung die Technik, die Bauweise und die Leitungsführung optimiert.

Im Produktionsprozess wird ein Teil der Energie mit einer hydraulischen Energierückgewinnungsanlage zurückgewonnen. Ausserdem wird die im Aufbereitungsverfahren anfallende Abwärme gespeichert. Damit versorgt sich die Anlage selber mit Wärme für das Gebäude und das Aufbereitungsverfahren.

Das Aufbereitungsverfahren ohne chemische Hilfsmittel sowie eine werkeigene Aufbereitungsanlage ermöglichen eine deutliche Reduktion der Abwassermenge, die der ARA zugeführt werden muss. Ein Teil des gereinigten Abwassers kann auch direkt zurück in den See geführt werden.

Die Herstellung von Aktivkohle benötigt viele Ressourcen. Da sie am Ende des Aufbereitungsverfahrens eingesetzt wird und bereits sehr sauberes Wasser damit behandelt wird, kann sie doppelt so lange wie bisher genutzt werden.

Zusätzlich ist der Bau einer PV-Anlage auf dem Dach der Anlage geplant.

Das Aufbereitungsverfahren ohne chemische Hilfsmittel sowie eine werkeigene Aufbereitungsanlage ermöglichen eine deutliche Reduktion der Abwassermenge, die der ARA zugeführt werden muss. Ein Teil des gereinigten Abwassers kann auch direkt zurück in den See geführt werden.

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