Deutlich verbessertes Geschäftsergebnis
Im Geschäftsjahr 2025 erzielte der ESB bei einem Umsatz von CHF 161.1 Millionen einen Jahresgewinn von CHF 11.6 Millionen gegenüber CHF 9.1 Millionen im Jahr 2024, was einem Zuwachs um CHF 2.5 Millionen gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Die trockene Witterung reduzierte die Eigenproduktion von Elektrizität aus Wasserkraft, wodurch zusätzliche Strommengen am Markt beschafft werden mussten. Dies belastete das Ergebnis. Demgegenüber wirkte sich der höhere Gasabsatz im kalten vierten Quartal positiv aus und konnte die geringeren Margen im Stromgeschäft kompensieren.
Hohe regulatorische Anforderungen
Mit dem Mantelerlass traten zahlreiche gesetzliche Anpassungen in Kraft. Deren Umsetzung stellte auch den ESB vor grosse Herausforderungen, insbesondere bei der Anpassung der Systeme, bei der Schulung der Mitarbeitenden sowie bei der Kommunikation an die Kundschaft.
Investitionen in die Versorgungssicherheit
Der ESB treibt seine Infrastrukturprojekte weiter voran. 2025 wurde die zweite Bauetappe des neuen Seewasserwerks gestartet. Die erste Etappe wurde im Jahr 2024 erfolgreich abgeschlossen und die erste Hälfte des Werks in Betrieb genommen.
Im Industriequartier Bözingenfeld entstand ein neues Unterwerk, das im Sommer 2026 in Betrieb geht. Damit soll die Versorgungssicherheit im stark wachsenden Industriequartier gewährleistet bleiben.
Auch die Wärmeversorgung wird ausgebaut: Im März 2025 wurde der Energieverbund Bielersee eingeweiht. Geplant sind rund 260 Anschlüsse, die nachhaltige Wärme und Kälte aus dem Bielersee beziehen werden. Zudem nahm das Anergienetz Stadtzentrum Anfang 2025 den Betrieb auf. Die Investitionssumme des ESB in Erneuerbare Energie betrug im Jahr 2025 CHF 11.1 Millionen.
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