Ihre Vorteile

  • Bequemes «Sorglospaket»: Sie brauchen sich weder um die Beschaffung des Brennstoffes noch um den Unterhalt der Anlage zu kümmern
  • Wirtschaftlich interessant, da die Unterhaltskosten wegfallen und Sie Anspruch auf Förderbeiträge haben
  • Absehbare Preisentwicklung, da weitgehend unabhängig von den internationalen Kursschwankungen der Gas- und Erdölpreise
  • Raumgewinn in der Liegenschaft, da die Hausstation mit Wärmetauscher deutlich weniger Platz beansprucht, als ein Heizkessel, ein Öltank und ein Kamin
  • Lokale Wertschöpfung
  • Nutzung lokaler erneuerbarer Quellen
  • Sehr gute CO2-Bilanz

Vergleich mit Eigenlösung

Mit Ihrer Entscheidung für den Anschluss an einen Wärmeverbund können der Heizkessel und ein allfälliger Öltank aus dem Gebäude entfernt werden. Dafür wird eine Hausstation mit einem Wärmetauscher eingebaut. Die vorhandenen Anlagen zur Wärmeverteilung und zur Brauchwarmwasseraufbereitung können auch mit einer Fernwärmelösung weiter genutzt werden. Der Wärmelieferant ist für den Betrieb und Unterhalt der Infrastruktur bis und mit Wärmeübergabestation verantwortlich. Sie sind also ausschliesslich für das Wärmeverteilsystem innerhalb des Gebäudes zuständig.

Preisvergleich verschiedener Heizsysteme

Preissystem

Der Wärmepreis* setzt sich aus 3 Komponenten zusammen:

  • Einmaliger Anschlussbeitrag von 80 CHF/kW bis 800 CHF/kW, je nach Anschlussleistung (Hausanschluss und Wärmeübergabestation, inkl. Ersterschliessungsrabatt und Förderung)
  • Jährliche fixe Grundkosten von 130 CHF/kW bis 200 CHF/kW, je nach Anschlussleistung
  • Arbeitspreis pro bezogene Energieeinheit von 11 Rp./kWh bis 14 Rp./kWh, je nach Energiequelle

*alle Angaben exkl. MwSt., gesetzl. Steuern und Abgaben

Grafische Darstellung Zusammensetzung Wärmepreis

100% erneuerbare Wärme

Mit einem Anschluss an einen Wärmeverbund des ESB entscheiden Sie sich für eine nachhaltige und lokale Wärmeversorgung. Die Wärme wird zu 80 % mit erneuerbarer Energie aus lokalen Ressourcen erzeugt, wie Seewasser oder Grundwasser, Holzschnitzel aus den Wäldern der Region oder regional anfallende Abwärme. Die Lastspitzen werden mit Gas gedeckt. Sie haben die Möglichkeit, 100 % erneuerbare Wärme zu beziehen, wo der Gasanteil mit Schweizer Biogas gedeckt wird.

Im Gegensatz zu Erdgas, das über Jahrmillionen aus organischem Material entstanden ist, ist Biogas ein erneuerbarer Energieträger. Biogas ist nahezu CO2-neutral, weil die Aufnahme von CO2 durch die Pflanzen und die Freigabe von CO2 bei der Verbrennung zeitlich nahe beieinanderliegen

Förderprogramm Wärmenetze