1. Startseite
  2. Geschäftskunden
  3. Ziegelwerke Lauper AG – Mit Erdg…

Ziegelwerke Lauper AG – Mit Erdgas in die Zukunft

Von Februar bis Oktober läuft die Backstein-Produktion der Ziegelwerke Lauper AG in Pieterlen, ein Betrieb der FBB Holding AG, auf Hochtouren.

Dabei erbringen Vortrockner und Brennöfen Höchstleistungen und treiben den Energieverbrauch in die Höhe. Umso wichtiger ist es für die Geschäftsleitung, dass diese Energie möglichst nachhaltig und umweltfreundlich ist. Deshalb stieg die Firma 2012 im Rahmen der Gesamterneuerung von Schweröl auf Erdgas um. Beratend und führend an ihrer Seite: der ESB. Eine Erfolgsgeschichte.

Umstieg von Schweröl zu Erdgas

Dass die Ziegelwerke in Pieterlen den Umstieg von Schweröl zu Erdgas realisierten, ist ein Glücksfall. Der Verwaltungsratspräsident der FBB-Holding AG, Hans-Ueli Gubler, war seit eh und je ein Freund von Erdgas; Partnerfirmen der Holding – weitere Backsteinfabriken und besonders die Asphalt-Mischwerke – produzieren bereits seit Jahren mit Erdgas. 2012 fragte er den ESB unverbindlich an, ob ein Leitungsanschluss zu den Ziegelwerken Lauper AG möglich sei. Glücklicherweise war es das, denn zwischen Biel und Grenchen existierte eine Transportleitung (mit 6 Bar Druck), an der die Ziegelwerke andocken durften.

Hans-Ueli Gubler, Verwaltungsratpräsident Ziegelwerke Lauper AG
Ziegelwerke Lauper AG

Projektleitung von ESB

Dass diese Umstellung ein grösseres Unterfangen werden würde, war allen Beteiligten klar. Deshalb übergab Hans-Ueli Gubler die Projektleitung in die Hände des ESB – und wurde nicht enttäuscht. Im September 2012 fand die Abnahme der neuen Gasstation statt.

«Wir reduzierten den CO2-Ausstoss mit dem Wechsel von Schweröl auf Erdgas massiv»

Hans-Ueli Gubler, Verwaltungsratspräsident

Knapp vier Jahre später ist Hans-Ueli Gubler nach wie vor begeistert von Erdgas und überzeugt, den richtigen Entscheid gefällt und am richtigen Ort investiert zu haben: «Wir reduzierten den CO2-Ausstoss mit dem Wechsel von Schweröl auf Erdgas massiv, erfüllen dadurch die freiwillige Zielvereinbarung mit dem Bund und fördern den umweltfreundlicheren Energietransport. Für mich entscheidend ist, dass mit Erdgas das Hinauf- und Herunterfahren der Öfen schneller verläuft und weniger Kilowattstunden bedarf. So produzieren wir günstiger und bleiben konkurrenzfähig.»

Der Unternehmer setzt auf Vernunft und langfristiges Denken, und dies darf etwas kosten, weil es sich langfristig auszahlt.

Vorbildliche Kundenbetreuung

Für den ESB ist die Ziegelwerke Lauper AG einer der grössten Gasabnehmer. Dies weiss auch die Konkurrenz; attraktive Fremdangebote erhält Hans-Ueli Gubler immer wieder. Dennoch sieht er aktuell keinen Grund zum Wechseln:  «Stimmen Preis und Leistung, werden bei der FBB AG Loyalität und lokale Verbundenheit gelebt.» Am ESB schätzt er die vorbildliche Kundenbetreuung, die kompetente Beratung, die schnelle Präsenz sowie das nachhaltige Denken.  

Ziegelwerke Lauper AG

Die Ziegelwerke Lauper AG in Pieterlen hat eine bewegte Vergangenheit. 1906 durch Fritz Lauper sen. gegründet und zu einem Industrieunternehmen mit dem Ziel der Backsteinproduktion ausgebaut, erlebte sie zwischen den Weltkriegen wirtschaftliche Schwierigkeiten. Danach erfuhr die Baubranche einen Auftrieb – bis in den 80-er Jahren die nächste Krise (Erdölkrise, Importe, Kartellkämpfe) kam. In den 90-er Jahren stagnierte die Firma wirtschaftlich.

1998 musste die Produktion von Backsteinen kurz eingestellt werden, bis am 7. Dezember 1998 die FBB Holding AG die Firma erwarb. Neuer Besitzer wurde Hans-Ueli Gubler aus Hinwil (ZH). Zwei Monate später rollte die Produktion mit acht Beschäftigten wieder an und hat sich im Jahr 2016 bei vier Mitarbeitenden eingependelt.

Die FBB AG baute die Pieterler Anlage im 2012 komplett um; seither ist sie schweizweit eine der Modernsten.