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Radio-Onkologiezentrum Biel – Natürlich Ökostrom!

Warum sollten wir keinen Ökostrom verwenden? Diese Frage stellte sich Dr. med. Karl Thomas Beer, Chefarzt und Vorsitzender der Geschäftsleitung des Radio-Onkologiezentrum Biel.

Das Radio-Onkologiezentrum ist betriebswirtschaftlich erfolgreich und glücklicherweise nicht auf günstigeren Mixstrom angewiesen. Deshalb kämpfen die Ärztinnen und Ärzte seit 2014 mit 100% Taubenlochstrom gegen Tumorerkrankungen.

Ohne Strom läuft nichts, schon gar nicht im Betrieb eines Radio-Onkologiezentrums. Wo Bestrahlungsgeräte, Monitore und Infrastruktur rund um die Uhr in Betrieb sind, werden grosse Mengen Strom verbraucht. Stromsparen ist in einem neueren Betrieb wie jenem des Radio-Onkologiezentrums (Baujahr 2005) eher schwierig. Umso wichtiger ist der Geschäftsleitung, dass der verbrauchte Strom aus einer möglichst nachhaltigen und regionalen Produktion stammt.

«Solange das Radio-Onkologiezentrum den Mehraufwand betriebswirtschaftlich zu finanzieren vermag, beziehen wir zu 100% Ökostrom aus dem Bieler Taubenloch.»

Dr. med. Karl Thomas Beer, Chefarzt

Der Betrieb übernimmt gerne Verantwortung für Mensch und Umwelt, und trägt mit dem Bezug von Ökostrom einen essentiellen Teil zur Förderung einer nachhaltigen Stromproduktion bei. Taubenlochstrom entsteht vollumfänglich aus Bieler Wasserkraft und trägt zusätzlich das Qualitätslabel «naturemade star».

Dr. med. Karl Thomas Beer, Chefarzt, Radio-Onkologiezentrum Biel

Ökostrom mit dem richtigen Partner

Das Radio-Onkologiezentrum ist nicht von Beginn weg Ökostrom-Kunde. 2005 fertig gebaut und in Betrieb genommen, wechselte es im Jahr 2014 auf ein nachhaltiges Stromprodukt. Dass der ESB der richtige Partner dafür ist, merkte die GL in Beratungsgesprächen schnell: Sie  schätzt den direkten Kontakt zu unserem kompetenten ESB-Kundenbetreuer. «Er konnte uns verständlich aufzeigen, wie der Preis von Ökostrom zustande kommt und welche Umweltprojekte mit den zusätzlichen Abgaben gefördert werden.» Ebenfalls schätzt sie  die Regionalität des Produkts.

Regionale Initiative

Regionalität spielte schon bei der Gründung des Radio-Onkologiezentrums eine grosse Rolle. Bevor dieses existierte, mussten Patienten für Strahlentherapien jeweils eine beschwerliche Reise nach Bern, La Chaux-de-Fonds oder Basel auf sich nehmen; die behandelnden Ärzteteams konnten sich nur unter erschwerten Bedingungen austauschen. Das sollte sich im 2005 ändern, als auf regionale  Initiative (Klinik Linde, Spitalzentrums Biel und Hôpital du Jura Bernois) – und unter Mitwirkung des Inselspitals – das Neubau-Projekt aufgegleist wurde. In nur eineinhalb Jahren wurde das Radio-Onkologiezentrum gebaut und führte im Mai 2005 die erste Bestrahlung durch.

Radio-Onkologiezentrum Biel

Seit 2005 gibt es das Radio-Onkologiezentrum Biel. Es bietet mit der Strahlentherapie eine der zentralen Therapiemethoden zur Behandlung von Tumorerkrankungen an. Mit dieser Therapie können zahlreiche Krebserkrankungen geheilt oder zumindest im Verlauf verlangsamt und die Lebensqualität der Patienten verbessert werden. In der Krebsbehandlung arbeiten Tumor-Chirurgen, onkologisch tätige Internisten und Strahlentherapeuten eng zusammen. Um einen Tumor unter Schonung des gesunden Gewebes erfolgreich zu behandeln, muss eine Bestrahlung in 20 bis 40 einzelne Behandlungen aufgeteilt werden. Jährlich sind über 450 Patienten in Behandlung.

Das Radio-Onkologiezentrum wurde unter der Aegide der Klinik Linde, des Spitalzentrum Biels, des Hôpital du Jura Bernois und des Inselspitals als Aktiengesellschaft gegründet. Neben diesen institutionellen Aktionären konnten viele Privatpersonen und Betriebe aus der Region für die Aktienzeichnung des Radio-Onkologiezentrus gewonnen werden.

www.radioonkologie.ch