Content: Spartipps & Energieträgervergleich

Spartipps & Energieträgervergleich

Möchten Sie die Energieeffizienz in Ihrem Unternehmen verbessern und Neues über das Energiesparen erfahren?
Schön, wenn auch Sie sich begeistern lassen.

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Testimonial-Serie

L. Klein AG : Lagerhalterfirma denkt grün

Lagerhalterfirma denkt grün

Die L. Klein AG ist voll und ganz ökologisch eingestellt: sie bezieht «naturemade star»-zertifizierten «Biel-Bienne»-Strom des ESB, besitzt auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage, verbraucht den eigenen Sonnenstrom immer selber, speichert ihn, tankt damit firmeneigene Elektrofahrzeuge, nutzt das Regenwasser und heizt mit Holz resp. Biogas. Eine Firma mit Vorbildfunktion, die Grosses bewirkt.

Stille Wasser gründen tief – dieses Motto passt gut zur L. Klein AG. Der Bieler Familienbetrieb hat sich in den letzten Jahrzehnten vom regionalen Zulieferbetrieb zu einem international tätigen Unternehmen entwickelt. Es lagert rund 1‘800 Tonnen Edelstähle und Metalle und handelt erfolgreich damit. Der neue Anbau am Längfeldweg fällt schlicht aber hochwertig aus – und ist in Sachen Nachhaltigkeit kaum zu übertreffen.

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Die Geschäftsführer Philippe und Olivier Schiess haben beim Anbau im 2015/16 auf Holzbau gesetzt und möglichst regionale Hölzer verwenden lassen. Die Innenwände sind zum Teil mit Lehm verputzt. Dezentral hergestellten Strom bezieht das 1946 gegründete Familienunternehmen nur noch wenig, denn auf dem Dach produziert eine Photovoltaik-Anlage eigenen Strom, der gespeichert wird. Der Lithium-Eisen-Phosphat-Batteriespeicher steht in einem Keller-Raum und umfasst eine Speicherkapazität von 100 kWh – ein Ausbau auf 200 kWh steht unmittelbar bevor. Reicht der eigene Sonnenstrom nicht aus, greift die L. Klein AG auf Bieler Ökostrom (Stromprodukt «Biel-Bienne») des ESB zurück. Dieser entsteht auf Bieler PV-Anlagen und im Kraftwerk der Taubenlochschlucht. «Für uns ist es selbstverständlich sauberen Strom zu beziehen; da zahlen wir gerne ein wenig mehr», betont Philippe Schiess. Geheizt wird mit Holz in einem Stückholz-Heizkessel und in der Übergangszeit mit einer Wärmekraftkopplungsanlage, welche Wärme und Strom produziert. Letztere läuft mit Biogas. Auch ein 100 m3 grosser Regenwassertank fehlt nicht; mit ihm werden die Toiletten gespült, die Arbeitskleider der Mitarbeitenden gewaschen und die Grünanlage bewässert.
Die Fahrzeugflotte der Firma besteht grösstenteils aus Elektrofahrzeugen, so z.B. auch die Gabelstapler im an- und ausgebauten Lagerbereich. «Wir planen nun den Bau von drei E-Ladesäulen auf dem Vorplatz unserer Firma», verrät Philippe Schiess und ist sichtlich stolz auf das beeindruckende Engagement.

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An die Umwelt und die Nachkommen zu denken, ist tief in der Familie Schiess verankert. Philippe Schiess: «Bereits mein Vater hatte dieses Streben nach Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit. Wir Kinder wuchsen damit auf und kennen es nicht anders – dafür bin ich sehr dankbar.» Es sei wichtig, dass Vorreiterrollen eingenommen werden und die Veränderung im Kleinen beginnt.

Konkurrenzfähig trotz Nachhaltigkeit

Dass eine nachhaltige Betriebsführung keine Wettbewerbsnachteile zur Folge hat, beweist die L. Klein AG. Sie kann gut mit der internationalen Konkurrenz mithalten; überzeugt mit  Schweizer Qualität und exportiert 40 % ihrer Spezialstähle in EU-Länder sowie in alle anderen Industrienationen. In den letzten zehn Jahren hat die Firma ihren Lagerbestand verdoppelt und kann die Kunden somit noch besser und schneller bedienen. Die Rundstäbe aus verschiedenen Stahllegierungen, Messing oder Titan – meist in dünnen Abmessungen – werden zu Präzisionsteilen, u.a. für die Automobil-, Medizinaltechnik- und Uhrenbranche, verarbeitet.

Zum Unternehmen

Die L. Klein AG wurde 1946 in Biel gegründet und gehört zur Schiess Holding AG. Die Firma ist Lagerhalter und Händler von Edelstählen und Metallen. An Lager befinden sich rund 50 verschiedene Materialqualitäten, über 3 700 Artikel oder 1 800 Tonnen Material. Pro Monat wickeln die 15 Mitarbeitenden rund 1‘200 Aufträge ab.
Geschäftsführer sind die Brüder Olivier und Philippe Schiess

L.Klein AG

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FuniCar: Mit e-Power in die Zukunft

Mit e-Power in die Zukunft

Sie fallen immer öfter auf im Strassenverkehr: Personenwagen mit Elektroantrieb. In Biel steht seit einigen Monaten sogar ein e-Schulbus mit sieben Sitzplätzen im Einsatz. Hinter dieser Initiative steht voller Stolz die Bieler Transportfirma FuniCar, welche seit Jahren das Potenzial erneuerbarer Energien kennt und an den Elektroantrieb als zukunftsweisende Antriebskraft glaubt.

Benzin und Diesel waren einmal – die Zukunft der Fahrzeugantriebe sieht FuniCar in Elektromotoren. Die 58jährige Bieler Transportfirma erkennt grosses Potenzial in Elektroantrieben und rüstet die eigene Flotte mit 40 Fahrzeugen laufend auf. Aktuell bei FuniCar im Einsatz steht ein Nissan e-NV 200 Schulbus mit sieben Sitzplätzen. Dass nicht nur Personenwagen mit Elektrizität fahren sondern auch Kleinbusse, ist keine Selbstverständlichkeit. Gerade Busse verbrauchen mehr Energie, als die Reichweiten der Batterien zurzeit abdecken können. Einzig für Kleinbusse wie jener von FuniCar genügt es. «Unser Nissan-Bus hat eine Reichweite von 120 Kilometern. In kalten Jahreszeiten und bei Bergfahrten reduziert sich die Reichweite bereits stark», bemerkt Peter Moser. Deshalb verlaufen die Kursstrecken «nur» im Bieler Seeland und im Berner Jura – an Bord jeweils kleine und grössere Schulkinder.

Peter Moser freut sich jetzt schon, wenn eines Tages Elektrofahrzeuge in Massen unsere Strassen befahren. Leider sind die Produktionskosten der Batterien noch hoch. Positiv ist, dass sich diese Kosten kontinuierlich senken, das Elektrotankstellennetz ausgebaut wird und dadurch das Interesse in der Bevölkerung spürbar wächst. Peter Mosers Leidenschaft für Elektroantriebe wird auch in Zukunft ungebrochen sein: «Ich setze voll auf Elektromotore, teste seit 2012 alle neuen e-Fahrzeuge und strebe nach dem wirtschaftlich und ökologisch Besten», erklärt Peter Moser. Privat fährt er einen Opel Ampera und wartet auf den baldigen Verkaufsstart  des neuen Opel Ampera-e.

Zu Mosers Anspruch gehört auch, dass e-Fahrzeuge mit sauberem Ökostrom aufgeladen werden. FuniCar ist seit 2012 Inhaberin einer Schnelllade-Wandstation (angeschlossen an eine übliche Steckdose) und tankt dort die Elektrofahrzeuge auf. Dafür bezieht sie das nachhaltige Stromprodukt Biel/Bienne des ESB; Strom, der mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern Biels sowie in der Taubenlochschlucht produziert wird. Peter Moser: «Wenn schon, denn schon. Ich will für unsere Unternehmung sowie für die Bevölkerung ein gutes Vorbild sein und bin stolz auf das Engagement von FuniCar.»

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Zum Unternehmen

FuniCar mit Sitz in Biel bietet Transportdienstleistungen mit modernstem Fahrzeugpark in den Bereichen öffentlicher Verkehr, Schulbustransporte und Carreisen an. Das Unternehmen ist bekannt für sein Engagement im Bereich des Umweltschutzes sowie für den Einsatz alternativer Energien. Seit Sommer 2016 gehört FuniCar der Eurobus-Gruppe an, die ISO 14‘001 zertifiziert ist.

1996 wurde der erste Lastwagen mit Erdgasmotor angeschafft. Laufend kamen weitere Fahrzeuge mit Erdgasmotoren dazu. Während der Expo.02  stellte FuniCar mit der Umwandlung von Klärgas zu Antriebszwecken sogar eigenen Treibstoff her. Die Anschaffung eines Opel Ampera im 2012 war der erste Schritt in die Elektromobilität. Seit Herbst 2016 ist mit dem Nissan e-NV 200 der erste Schulbus mit Elektroantrieb im täglichen Einsatz.

FuniCar beschäftigt rund 55 Personen und besitzt eine 40 Fahrzeuge grosse Flotte.

FuniCar Website

Radio-Onkologiezentrum Biel: Natürlich Ökostrom!

Natürlich Ökostrom!

Warum sollten wir keinen Ökostrom verwenden? Diese Frage stellte sich Dr. med. Karl Thomas Beer, Chefarzt und Vorsitzender der Geschäftsleitung des Radio-Onkologiezentrum Biel. Das Radio-Onkologiezentrum ist betriebswirtschaftlich erfolgreich und glücklicherweise nicht auf günstigeren Mixstrom angewiesen. Deshalb kämpfen die Ärztinnen und Ärzte seit 2014 mit 100% Taubenlochstrom gegen Tumorerkrankungen.

Ohne Strom läuft nichts, schon gar nicht im Betrieb eines Radio-Onkologiezentrums. Wo Bestrahlungsgeräte, Monitore und Infrastruktur rund um die Uhr in Betrieb sind, werden grosse Mengen Strom verbraucht. Stromsparen ist in einem neueren Betrieb wie jenem des Radio-Onkologiezentrums (Baujahr 2005) eher schwierig. Umso wichtiger ist der Geschäftsleitung, dass der verbrauchte Strom aus einer möglichst nachhaltigen und regionalen Produktion stammt. «Solange das Radio-Onkologiezentrum den Mehraufwand betriebswirtschaftlich zu finanzieren vermag, beziehen wir zu 100% Ökostrom aus dem Bieler Taubenloch», erklärt Beer. Der Betrieb übernimmt gerne Verantwortung für Mensch und Umwelt, und trägt mit dem Bezug von Ökostrom einen essentiellen Teil zur Förderung einer nachhaltigen Stromproduktion bei. Taubenlochstrom entsteht vollumfänglich aus Bieler Wasserkraft und trägt zusätzlich das Qualitätslabel «naturemade star».

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Das Radio-Onkologiezentrum ist nicht von Beginn weg Ökostrom-Kunde. 2005 fertig gebaut und in Betrieb genommen, wechselte es im Jahr 2014 auf ein nachhaltiges Stromprodukt. Dass der ESB der richtige Partner dafür ist, merkte die GL in Beratungsgesprächen schnell: Sie  schätzt den direkten Kontakt zu unserem kompetenten ESB-Kundenbetreuer. «Er konnte uns verständlich aufzeigen, wie der Preis von Ökostrom zustande kommt und welche Umweltprojekte mit den zusätzlichen Abgaben gefördert werden.» Ebenfalls schätzt sie  die Regionalität des Produkts.

Regionalität spielte schon bei der Gründung des Radio-Onkologiezentrums eine grosse Rolle. Bevor dieses existierte, mussten Patienten für Strahlentherapien jeweils eine beschwerliche Reise nach Bern, La Chaux-de-Fonds oder Basel auf sich nehmen; die behandelnden Ärzteteams konnten sich nur unter erschwerten Bedingungen austauschen. Das sollte sich im 2005 ändern, als auf regionale  Initiative (Klinik Linde, Spitalzentrums Biel und Hôpital du Jura Bernois) – und unter Mitwirkung des Inselspitals – das Neubau-Projekt aufgegleist wurde. In nur eineinhalb Jahren wurde das Radio-Onkologiezentrum gebaut und führte im Mai 2005 die erste Bestrahlung durch.

Zum Unternehmen

Seit 2005 gibt es das Radio-Onkologiezentrum Biel. Es bietet mit der Strahlentherapie eine der zentralen Therapiemethoden zur Behandlung von Tumorerkrankungen an. Mit dieser Therapie können zahlreiche Krebserkrankungen geheilt oder zumindest im Verlauf verlangsamt und die Lebensqualität der Patienten verbessert werden. In der Krebsbehandlung arbeiten Tumor-Chirurgen, onkologisch tätige Internisten und Strahlentherapeuten eng zusammen. Um einen Tumor unter Schonung des gesunden Gewebes erfolgreich zu behandeln, muss eine Bestrahlung in 20 bis 40 einzelne Behandlungen aufgeteilt werden. Jährlich sind über 450 Patienten in Behandlung.
Das Radio-Onkologiezentrum wurde unter der Aegide der Klinik Linde, des Spitalzentrum Biels, des Hôpital du Jura Bernois und des Inselspitals als Aktiengesellschaft gegründet. Neben diesen institutionellen Aktionären konnten viele Privatpersonen und Betriebe aus der Region für die Aktienzeichnung des Radio-Onkologiezentrus gewonnen werden

Radio-Onkologiezentrum Biel

Ziegelwerke Lauper AG – Umstieg von Schweröl zu Erdgas

Mit Erdgas in die Zukunft

Von Februar bis Oktober läuft die Backstein-Produktion der Ziegelwerke Lauper AG in Pieterlen, ein Betrieb der FBB Holding AG, auf Hochtouren. Dabei erbringen Vortrockner und Brennöfen Höchstleistungen und treiben den Energieverbrauch in die Höhe. Umso wichtiger ist es für die Geschäftsleitung, dass diese Energie möglichst nachhaltig und umweltfreundlich ist. Deshalb stieg die Firma 2012 im Rahmen der Gesamterneuerung von Schweröl auf Erdgas um. Beratend und führend an ihrer Seite: der ESB. Eine Erfolgsgeschichte.

Dass die Ziegelwerke in Pieterlen den Umstieg von Schweröl zu Erdgas realisierten, ist ein Glücksfall. Der Verwaltungsratspräsident der FBB-Holding AG, Hans-Ueli Gubler, war seit eh und je ein Freund von Erdgas; Partnerfirmen der Holding - weitere Backsteinfabriken und besonders die Asphalt-Mischwerke - produzieren bereits seit Jahren mit Erdgas. 2012 fragte er den ESB unverbindlich an, ob ein Leitungsanschluss zu den Ziegelwerken Lauper AG möglich sei. Glücklicherweise war es das, denn zwischen Biel und Grenchen existierte eine Transportleitung (mit 6 Bar Druck), an der die Ziegelwerke andocken durften.

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Dass diese Umstellung ein grösseres Unterfangen werden würde, war allen Beteiligten klar. Deshalb übergab Hans-Ueli Gubler die Projektleitung in die Hände des ESB – und wurde nicht enttäuscht. Im September 2012 fand die Abnahme der neuen Gasstation statt. Knapp vier Jahre später ist Hans-Ueli Gubler nach wie vor begeistert von Erdgas und überzeugt, den richtigen Entscheid gefällt und am richtigen Ort investiert zu haben: «Wir reduzierten den CO2-Ausstoss mit dem Wechsel von Schweröl auf Erdgas massiv, erfüllen dadurch die freiwillige Zielvereinbarung mit dem Bund und fördern den umweltfreundlicheren Energietransport. Für mich entscheidend ist, dass mit Erdgas das Hinauf- und Herunterfahren der Öfen schneller verläuft und weniger Kilowattstunden bedarf. So produzieren wir günstiger und bleiben konkurrenzfähig.» Der Unternehmer setzt auf Vernunft und langfristiges Denken, und dies darf etwas kosten, weil es sich langfristig auszahlt.

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Für den ESB ist die Ziegelwerke Lauper AG einer der grössten Gasabnehmer. Dies weiss auch die Konkurrenz; attraktive Fremdangebote erhält Hans-Ueli Gubler immer wieder. Dennoch sieht er aktuell keinen Grund zum Wechseln: «Stimmen Preis und Leistung, werden bei der FBB AG Loyalität und lokale Verbundenheit gelebt.» Am ESB schätzt er die vorbildliche Kundenbetreuung, die kompetente Beratung, die schnelle Präsenz sowie das nachhaltige Denken.  

Zum Unternehmen
Die Ziegelwerke Lauper AG in Pieterlen hat eine bewegte Vergangenheit. 1906 durch Fritz Lauper sen. gegründet und zu einem Industrieunternehmen mit dem Ziel der Backsteinproduktion ausgebaut, erlebte sie zwischen den Weltkriegen wirtschaftliche Schwierigkeiten. Danach erfuhr die Baubranche einen Auftrieb – bis in den 80-er Jahren die nächste Krise (Erdölkrise, Importe, Kartellkämpfe) kam. In den 90-er Jahren stagnierte die Firma wirtschaftlich. 1998 musste die Produktion von Backsteinen kurz eingestellt werden, bis am 7. Dezember 1998 die FBB Holding AG die Firma erwarb. Neuer Besitzer wurde Hans-Ueli Gubler aus Hinwil (ZH). Zwei Monate später rollte die Produktion mit acht Beschäftigten wieder an und hat sich im Jahr 2016 bei vier Mitarbeitenden eingependelt. Die FBB AG baute die Pieterler Anlage im 2012 komplett um; seither ist sie schweizweit eine der Modernsten.

netrics hosting AG & in4U: Erneuerbare Energien & Energieeffizienz

Verantwortung für Kunden und Umwelt übernehmen

Auf Nachhaltigkeit setzen und dennoch mit den Preisen konkurrenzfähig bleiben – geht das? Ja, wie das Beispiel der netrics hosting ag aus Biel, dem Anbieter von individuellen IT-Lösungen für Unternehmen, Systemintegratoren und Softwarehersteller, zeigt. Netrics betreibt gemeinsam mit in4U vier Rechenzentren und setzt mit Unterstützung des ESB auf Ökostrom und Energieeffizienz.

Vier Rechenzentren (zwei Stück in Biel und zwei in Lyss) mit einer Vielzahl von Servern hüten die sensiblen Daten der netrics-/in4U-Kunden. Die Server bilden das Rückgrat umfangreicher Internet-Anwendungen und CLOUD-Lösungen, welche vom simplen Mailservice bis zur komplexen E-Commerce-Plattform reichen. Höchste Priorität gilt der Sicherheit. Neben der physischen Sicherheit gilt ein besonderes Augenmerk der Kühlung der Rechenzentren. Die Server transportieren innert Hundertstelsekunden grosse Datenmengen und werden dabei erwärmt. Ohne Kühlung würde die Raumtemperatur innert kürzester Zeit auf bis zu 50 Grad ansteigen und die Geräte schädigen. Es drohen Datenverlust und sogar Brandgefahr.
IMG_1852.JPGServerschränke im Rechenzenter Lyss

Betrieb und Kühlung der vier Rechenzentren benötigen viel Elektrizität und sind kostenintensiv. Trotz Preiskampf setzt die IT-Firma (selbst)bewusst nicht auf Atomstrom. «Wir übernehmen Verantwortung für die Umwelt. Am Standort Biel beziehen wir zu 100 % Strom aus dem heimischen Wasserkraftwerk Hagneck und kaufen Ökostrom aus der Taubenlochschlucht dazu. In Lyss setzen wir für die Kühlung der Rechenzentren eine Grundwasserkühlung ein», erklärt Markus Blösch, CTO und ein Mann der ersten Stunde von netrics. Bei der Grundwasserkühlung wird die natürlicherweise kühle Temperatur des Grundwassers genutzt, um die Kühlung des Rechenzentrums zu gewährleisten.

Aktuell erarbeitet das IT-Unternehmen mit Hilfe eines ESB-Beraters einen Massnahmenplan, wie der Energieverbrauch optimiert und die Effizienz erhöht werden können. Dabei scheut sich netrics nicht vor Investitionen. Blösch: «Wir schaffen es trotzdem, mit unseren Preisen konkurrenzfähig zu bleiben und überzeugen Kunden immer öfter u.a. gerade wegen unseres Nachhaltigkeitsdenkens.»

An der Zusammenarbeit mit dem ESB schätzt Markus Blösch den grossen Erfahrungsschatz, die Kompetenz, die fairen Preise sowie die Kundennähe. Zudem überzeuge ihn die hohe Stabilität des ESB-Stromnetzes: «In 14 Jahren musste netrics nur zwei Stromunterbrüche mit Notstromaggregaten überbrücken. Eine starke Leistung!»

Zum Unternehmen
Netrics ist Pionier im Schweizer CLOUD-Markt und gilt als führender Managed Service Provider für nationale und internationale Kunden. Mit der Übernahme der in4U AG im Juli 2015 sind Mitarbeiterstamm, Know-how und Leistungsportfolio noch breiter geworden. Die Kernkompetenzen von netrics umfassen neben den bewährten Schweizer CLOUD-Services und Rechenzentren neu auch Angebote im Bereich IT-Gesamtoutsourcing. Rund 60 Mitarbeitende an den Standorten Zürich, Biel und Lyss erbringen dedizierte Leistungen für Unternehmen, Softwarehersteller, Systemintegratoren und Internet-Dienstleister.
www.netrics.ch