Content: Spartipps & Energieträgervergleich

Spartipps & Energieträgervergleich

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Icon Tipps zum Energiesparen (735,4 KB) Icon Extra 02/2015 (1,7 MB)

 


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Testimonial-Serie

Radio-Onkologiezentrum Biel: Natürlich Ökostrom!

Natürlich Ökostrom!

Warum sollten wir keinen Ökostrom verwenden? Diese Frage stellte sich Dr. med. Karl Thomas Beer, Chefarzt und Vorsitzender der Geschäftsleitung des Radio-Onkologiezentrum Biel. Das Radio-Onkologiezentrum ist betriebswirtschaftlich erfolgreich und glücklicherweise nicht auf günstigeren Mixstrom angewiesen. Deshalb kämpfen die Ärztinnen und Ärzte seit 2014 mit 100% Taubenlochstrom gegen Tumorerkrankungen.

Ohne Strom läuft nichts, schon gar nicht im Betrieb eines Radio-Onkologiezentrums. Wo Bestrahlungsgeräte, Monitore und Infrastruktur rund um die Uhr in Betrieb sind, werden grosse Mengen Strom verbraucht. Stromsparen ist in einem neueren Betrieb wie jenem des Radio-Onkologiezentrums (Baujahr 2005) eher schwierig. Umso wichtiger ist der Geschäftsleitung, dass der verbrauchte Strom aus einer möglichst nachhaltigen und regionalen Produktion stammt. «Solange das Radio-Onkologiezentrum den Mehraufwand betriebswirtschaftlich zu finanzieren vermag, beziehen wir zu 100% Ökostrom aus dem Bieler Taubenloch», erklärt Beer. Der Betrieb übernimmt gerne Verantwortung für Mensch und Umwelt, und trägt mit dem Bezug von Ökostrom einen essentiellen Teil zur Förderung einer nachhaltigen Stromproduktion bei. Taubenlochstrom entsteht vollumfänglich aus Bieler Wasserkraft und trägt zusätzlich das Qualitätslabel «naturemade star».

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Das Radio-Onkologiezentrum ist nicht von Beginn weg Ökostrom-Kunde. 2005 fertig gebaut und in Betrieb genommen, wechselte es im Jahr 2014 auf ein nachhaltiges Stromprodukt. Dass der ESB der richtige Partner dafür ist, merkte die GL in Beratungsgesprächen schnell: Sie  schätzt den direkten Kontakt zu unserem kompetenten ESB-Kundenbetreuer. «Er konnte uns verständlich aufzeigen, wie der Preis von Ökostrom zustande kommt und welche Umweltprojekte mit den zusätzlichen Abgaben gefördert werden.» Ebenfalls schätzt sie  die Regionalität des Produkts.

Regionalität spielte schon bei der Gründung des Radio-Onkologiezentrums eine grosse Rolle. Bevor dieses existierte, mussten Patienten für Strahlentherapien jeweils eine beschwerliche Reise nach Bern, La Chaux-de-Fonds oder Basel auf sich nehmen; die behandelnden Ärzteteams konnten sich nur unter erschwerten Bedingungen austauschen. Das sollte sich im 2005 ändern, als auf regionale  Initiative (Klinik Linde, Spitalzentrums Biel und Hôpital du Jura Bernois) – und unter Mitwirkung des Inselspitals – das Neubau-Projekt aufgegleist wurde. In nur eineinhalb Jahren wurde das Radio-Onkologiezentrum gebaut und führte im Mai 2005 die erste Bestrahlung durch.

Zum Unternehmen

Seit 2005 gibt es das Radio-Onkologiezentrum Biel. Es bietet mit der Strahlentherapie eine der zentralen Therapiemethoden zur Behandlung von Tumorerkrankungen an. Mit dieser Therapie können zahlreiche Krebserkrankungen geheilt oder zumindest im Verlauf verlangsamt und die Lebensqualität der Patienten verbessert werden. In der Krebsbehandlung arbeiten Tumor-Chirurgen, onkologisch tätige Internisten und Strahlentherapeuten eng zusammen. Um einen Tumor unter Schonung des gesunden Gewebes erfolgreich zu behandeln, muss eine Bestrahlung in 20 bis 40 einzelne Behandlungen aufgeteilt werden. Jährlich sind über 450 Patienten in Behandlung.
Das Radio-Onkologiezentrum wurde unter der Aegide der Klinik Linde, des Spitalzentrum Biels, des Hôpital du Jura Bernois und des Inselspitals als Aktiengesellschaft gegründet. Neben diesen institutionellen Aktionären konnten viele Privatpersonen und Betriebe aus der Region für die Aktienzeichnung des Radio-Onkologiezentrus gewonnen werden

Radio-Onkologiezentrum Biel

Ziegelwerke Lauper AG – Umstieg von Schweröl zu Erdgas

Mit Erdgas in die Zukunft

Von Februar bis Oktober läuft die Backstein-Produktion der Ziegelwerke Lauper AG in Pieterlen, ein Betrieb der FBB Holding AG, auf Hochtouren. Dabei erbringen Vortrockner und Brennöfen Höchstleistungen und treiben den Energieverbrauch in die Höhe. Umso wichtiger ist es für die Geschäftsleitung, dass diese Energie möglichst nachhaltig und umweltfreundlich ist. Deshalb stieg die Firma 2012 im Rahmen der Gesamterneuerung von Schweröl auf Erdgas um. Beratend und führend an ihrer Seite: der ESB. Eine Erfolgsgeschichte.

Dass die Ziegelwerke in Pieterlen den Umstieg von Schweröl zu Erdgas realisierten, ist ein Glücksfall. Der Verwaltungsratspräsident der FBB-Holding AG, Hans-Ueli Gubler, war seit eh und je ein Freund von Erdgas; Partnerfirmen der Holding - weitere Backsteinfabriken und besonders die Asphalt-Mischwerke - produzieren bereits seit Jahren mit Erdgas. 2012 fragte er den ESB unverbindlich an, ob ein Leitungsanschluss zu den Ziegelwerken Lauper AG möglich sei. Glücklicherweise war es das, denn zwischen Biel und Grenchen existierte eine Transportleitung (mit 6 Bar Druck), an der die Ziegelwerke andocken durften.

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Dass diese Umstellung ein grösseres Unterfangen werden würde, war allen Beteiligten klar. Deshalb übergab Hans-Ueli Gubler die Projektleitung in die Hände des ESB – und wurde nicht enttäuscht. Im September 2012 fand die Abnahme der neuen Gasstation statt. Knapp vier Jahre später ist Hans-Ueli Gubler nach wie vor begeistert von Erdgas und überzeugt, den richtigen Entscheid gefällt und am richtigen Ort investiert zu haben: «Wir reduzierten den CO2-Ausstoss mit dem Wechsel von Schweröl auf Erdgas massiv, erfüllen dadurch die freiwillige Zielvereinbarung mit dem Bund und fördern den umweltfreundlicheren Energietransport. Für mich entscheidend ist, dass mit Erdgas das Hinauf- und Herunterfahren der Öfen schneller verläuft und weniger Kilowattstunden bedarf. So produzieren wir günstiger und bleiben konkurrenzfähig.» Der Unternehmer setzt auf Vernunft und langfristiges Denken, und dies darf etwas kosten, weil es sich langfristig auszahlt.

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Für den ESB ist die Ziegelwerke Lauper AG einer der grössten Gasabnehmer. Dies weiss auch die Konkurrenz; attraktive Fremdangebote erhält Hans-Ueli Gubler immer wieder. Dennoch sieht er aktuell keinen Grund zum Wechseln: «Stimmen Preis und Leistung, werden bei der FBB AG Loyalität und lokale Verbundenheit gelebt.» Am ESB schätzt er die vorbildliche Kundenbetreuung, die kompetente Beratung, die schnelle Präsenz sowie das nachhaltige Denken.  

Zum Unternehmen
Die Ziegelwerke Lauper AG in Pieterlen hat eine bewegte Vergangenheit. 1906 durch Fritz Lauper sen. gegründet und zu einem Industrieunternehmen mit dem Ziel der Backsteinproduktion ausgebaut, erlebte sie zwischen den Weltkriegen wirtschaftliche Schwierigkeiten. Danach erfuhr die Baubranche einen Auftrieb – bis in den 80-er Jahren die nächste Krise (Erdölkrise, Importe, Kartellkämpfe) kam. In den 90-er Jahren stagnierte die Firma wirtschaftlich. 1998 musste die Produktion von Backsteinen kurz eingestellt werden, bis am 7. Dezember 1998 die FBB Holding AG die Firma erwarb. Neuer Besitzer wurde Hans-Ueli Gubler aus Hinwil (ZH). Zwei Monate später rollte die Produktion mit acht Beschäftigten wieder an und hat sich im Jahr 2016 bei vier Mitarbeitenden eingependelt. Die FBB AG baute die Pieterler Anlage im 2012 komplett um; seither ist sie schweizweit eine der Modernsten.

netrics hosting AG & in4U: Erneuerbare Energien & Energieeffizienz

Verantwortung für Kunden und Umwelt übernehmen

Auf Nachhaltigkeit setzen und dennoch mit den Preisen konkurrenzfähig bleiben – geht das? Ja, wie das Beispiel der netrics hosting ag aus Biel, dem Anbieter von individuellen IT-Lösungen für Unternehmen, Systemintegratoren und Softwarehersteller, zeigt. Netrics betreibt gemeinsam mit in4U vier Rechenzentren und setzt mit Unterstützung des ESB auf Ökostrom und Energieeffizienz.

Vier Rechenzentren (zwei Stück in Biel und zwei in Lyss) mit einer Vielzahl von Servern hüten die sensiblen Daten der netrics-/in4U-Kunden. Die Server bilden das Rückgrat umfangreicher Internet-Anwendungen und CLOUD-Lösungen, welche vom simplen Mailservice bis zur komplexen E-Commerce-Plattform reichen. Höchste Priorität gilt der Sicherheit. Neben der physischen Sicherheit gilt ein besonderes Augenmerk der Kühlung der Rechenzentren. Die Server transportieren innert Hundertstelsekunden grosse Datenmengen und werden dabei erwärmt. Ohne Kühlung würde die Raumtemperatur innert kürzester Zeit auf bis zu 50 Grad ansteigen und die Geräte schädigen. Es drohen Datenverlust und sogar Brandgefahr.
IMG_1852.JPGServerschränke im Rechenzenter Lyss

Betrieb und Kühlung der vier Rechenzentren benötigen viel Elektrizität und sind kostenintensiv. Trotz Preiskampf setzt die IT-Firma (selbst)bewusst nicht auf Atomstrom. «Wir übernehmen Verantwortung für die Umwelt. Am Standort Biel beziehen wir zu 100 % Strom aus dem heimischen Wasserkraftwerk Hagneck und kaufen Ökostrom aus der Taubenlochschlucht dazu. In Lyss setzen wir für die Kühlung der Rechenzentren eine Grundwasserkühlung ein», erklärt Markus Blösch, CTO und ein Mann der ersten Stunde von netrics. Bei der Grundwasserkühlung wird die natürlicherweise kühle Temperatur des Grundwassers genutzt, um die Kühlung des Rechenzentrums zu gewährleisten.

Aktuell erarbeitet das IT-Unternehmen mit Hilfe eines ESB-Beraters einen Massnahmenplan, wie der Energieverbrauch optimiert und die Effizienz erhöht werden können. Dabei scheut sich netrics nicht vor Investitionen. Blösch: «Wir schaffen es trotzdem, mit unseren Preisen konkurrenzfähig zu bleiben und überzeugen Kunden immer öfter u.a. gerade wegen unseres Nachhaltigkeitsdenkens.»

An der Zusammenarbeit mit dem ESB schätzt Markus Blösch den grossen Erfahrungsschatz, die Kompetenz, die fairen Preise sowie die Kundennähe. Zudem überzeuge ihn die hohe Stabilität des ESB-Stromnetzes: «In 14 Jahren musste netrics nur zwei Stromunterbrüche mit Notstromaggregaten überbrücken. Eine starke Leistung!»

Zum Unternehmen
Netrics ist Pionier im Schweizer CLOUD-Markt und gilt als führender Managed Service Provider für nationale und internationale Kunden. Mit der Übernahme der in4U AG im Juli 2015 sind Mitarbeiterstamm, Know-how und Leistungsportfolio noch breiter geworden. Die Kernkompetenzen von netrics umfassen neben den bewährten Schweizer CLOUD-Services und Rechenzentren neu auch Angebote im Bereich IT-Gesamtoutsourcing. Rund 60 Mitarbeitende an den Standorten Zürich, Biel und Lyss erbringen dedizierte Leistungen für Unternehmen, Softwarehersteller, Systemintegratoren und Internet-Dienstleister.
www.netrics.ch