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SVGW
Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches

Anlagen

Die Wasseranlagen des ESB


Das Bieler Wasserleitungsnetz umfasst 181 km Hauptleitungen. Mit über 6'500 Hausanschlüssen wird das Trinkwasser an die Bieler Konsumentinnen und Konsumenten geliefert.

Herkunft des Bieler Wassers


Bieler Trinkwasser ist Quellwasser (8 %*)
Quellwasser spielt in der Schweiz aus topographischen Gründen eine wichtige Rolle, vor allem im Voralpen- und Alpengebiet sowie im Jura. Quellen bilden sich meist dort, wo die wasserführenden Gesteinsschichten die Erdoberfläche schneiden oder wo sich das versickerte Regen- und geschmolzene Schneewasser in Hohlräumen zu immer grösseren Mengen staut, ehe es an der Erdoberfläche wieder austritt. Einfacher gesagt: Wo das Wasser von selber an die Oberfläche kommt, entstehen Quellen. In Biel stammt das Quellwasser aus den Leugenenquellen am Fusse des Bözingenbergs. Diese Quelle lieferte im 2011 0,49 Millionen m3 Trinkwasser. Die Merlinquelle wird zurzeit nicht genutzt.


Bieler Trinkwasser ist auch Seewasser (68 %*)
Quell- und Grundwasser vermögen den Wasserverbrauch nicht überall zu decken. Doch sind die meisten See- und Flusswasser (Oberflächenwasser) von guter Qualität, so dass sie sich nach Aufbereitung als Trinkwasserquelle ebenso eignen. Dies gilt ganz besonders für den Bielersee – aus zwei Gründen: Die mittlere Verweilzeit des Wassers im See ist mit 60 bis 70 Tagen extrem klein und die für schweizerische Verhältnisse überdurchschnittliche Windtätigkeit am Jurasüdfuss sorgt für eine gute Durchmischung der Wassermassen. Das Seewasser wird in einem mehrstufigen Prozess, der im Bieler Seewasserwerk Ipsach ungefähr zwei Stunden dauert, aufbereitet. Filtriert und entkeimt wird aus Seewasser gutes, bekömmliches Trinkwasser. Mit 4.22 Millionen m3 im Jahr 2011 ist das Seewasserwerk der grösste Trinkwasserlieferant.


Bieler Trinkwasser ist aber auch Grundwasser
(24 %*)
Grundwasser ist das Wasser, das die Hohlräume im Untergrund zusammenhängend ausfüllt, aber nicht von selber an die Erdoberfläche kommt. Es muss deshalb im Gegensatz zum Quellwasser gepumpt werden – für die Bieler Wasserversorgung in Gimmiz/Walperswil. Das Grundwasserwerk in Gimmiz/Walperswil steuerte im Jahr 2011 1.48 Millionen m3 Trinkwasser an die Gesamtmenge bei.


Bieler Trinkwasser ist gut, gesund, günstig und in genügender Menge vorhanden.
Also: Geniessen Sie täglich ein paar Gläser Bieler Trinkwasser. Es ist ein wertvolles Naturprodukt. Zum Wohl!

(*) Angaben 2011

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