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Verband der Schweizerischen Gasindustrie
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GVM
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Spartipps Erdgas

Spartipps zum Heizen


Raumtemperaturen  

  • Überheizte Räume sind nicht gesund: Die Raumtemperatur sollte 20° nicht übersteigen. Faustregel: Eine um 1° höhere Raumtemperatur verbraucht etwa 6 % mehr Energie.
  • Alle Räume in einem Haus/in einer Wohnung müssen nicht gleich temperiert sein: In wenig benutzten Räumen die Raumtemperatur um ein paar Grade senken und die Türen zu diesen weniger beheizten Räumen geschlossen halten!
  • Nachts die Raumtemperatur senken: Radiatorenheizung mindestens eine Stunde, Bodenheizung drei Stunden vor dem Schlafengehen auf Reduzierbetrieb und auch eine bis drei Stunden vor dem Aufstehen wieder auf Vollbetrieb umschalten. Im Schlafzimmer reichen nachts in der Regel 16°.
  • Bei längeren Abwesenheiten die Raumtemperatur senken!

Vermeidung eines Wärmestaus

Heizkörper nicht verkleiden, keine Vorhänge vor die Heizkörper hängen und keine Möbel davor platzieren, damit der Heizkörper seine gesamte Wärme ungehindert in den Raum abgeben kann. 

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Luftfeuchtigkeit

  • Feuchte Luft wirkt wärmer als trockene und ist gesünder: Braucht man bei 30 % Luftfeuchtigkeit 23°, um sich wohl zu fühlen, so sind bei 60 % nur 21° nötig. Deshalb darauf achten, dass die Luftfeuchtigkeit stets zwischen 35 % und 65 % beträgt. Wichtig: Pflanzen schaffen feuchte Luft.
  • Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit erhöht hingegen das Risiko der Schimmelbildung. Deshalb regelmässig lüften, um eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen zu verhindern.


Lüften

  • Während der Heizperiode mindestens zweimal am Tag für maximal zehn Minuten die Fenster weit öffnen – möglichst mit Durchzug. Die verbrauchte Raumluft soll komplett gegen Frischluft ausgetauscht werden. Die sauerstoffreiche Frischluft erwärmt sich in der Folge schnell wieder.
  • Die Heizkörperventile während des Lüftens schliessen, damit der Heizkörper nicht die Leistung erhöht, um die gewählte Raumtemperatur zu halten.


Verminderung von Wärmeverlusten

  • Rollläden, Vorhänge oder Fensterläden bei einbrechender Dunkelheit schliessen, um Wärmeverluste durch die Fenster zu vermeiden.
  • Freiliegende Heizungs- und Warmwasserleitungen in ungeheizten Räumen wie Kellern, Abstellräumen oder Garagen isolieren.
  • Insbesondere bei älteren Gebäuden Fenster und Aussentüren abdichten.


Heizungsanlage

  • Die Heizungsanlage regelmässig warten lassen: jährlich Brennerservice sowie alle drei bis vier Jahre zusätzlich Einstellungs- und Kontrollmassnahmen. 
  • Die Heizung im Sommer auf Warmwasserbetrieb umschalten, um zu vermeiden, dass die Anlage in kälteren Nächten zu heizen beginnt. Falls das Warmwasser elektrisch aufbereitet wird, die Heizung im Sommer ganz ausschalten. 
  • Bei älteren Heizungen im Sommer die Umwälzpumpe ausschalten. Bei neueren Anlagen geschieht dies automatisch.
  • Den Heizraum jährlich einmal zu Beginn der Heizperiode gründlich reinigen, damit die Brennerleistung nicht von Staub beeinträchtigt wird.
  • Eine Heizungsanlage, die älter als 15 Jahre ist, erneuern.

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Spartipps zur Warmwasseraufbereitung

  • Wassertemperatur: Warmwasser auf 60° aufheizen.  
  • Tropfende Wasserhahnen und undichte Spülkästen sofort reparieren lassen. 
  • Geschirr- und Waschmaschinen nur in Betrieb setzen, wenn sie voll sind.
  • Duschen statt baden! 
  • Während des Zähneputzens, Rasierens, Geschirrspülens etc. das Warmwasser nicht permanent laufen lassen.
  • Verwenden Sie wassersparende Armaturen (Durchflussbegrenzer, Energiesparbrausen). 
  • Einhebelmischer verwenden, deren Anmischzeit kurz ist.

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