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Wärmeverbund Champagne

Sichere, saubere und bequeme Art der Energieversorgung für das Quartier.

Der Energie Service Biel/Bienne gewinnt zusammen mit der AEK Energie AG Wärmeenergie aus dem Grundwasser im Wohnquartier Champagne.

Das Quartier kann sich in Zukunft durch das Wasser, welches im Boden unter den Bewohnern durchfliesst, beheizen lassen - alles ganz einfach und bequem - durch den ESB in Zusammenarbeit mit der AEK Energie AG finanziert und erbaut.
So ist das sichere und saubere Versorgungssystem eine bequeme Art der Wärmelieferung für die Anwohner. Diese müssen dafür nichts unternehmen, weder planen, investieren noch bauen. Dies übernimmt der Energieservice Biel/Bienne in Zusammenarbeit mit der AEK Energie AG.

Vorteile

  • Zu 80% erneuerbare Wärmeenergie.
  • Vollumfängliches Wärmeversorgungspaket inklusive Beschaffung und Unterhalt.
  • Zentrale Wärmeerzeugung spart Platz und Kosten beim Kunden.
  • Die minimale Betriebszeit des Wärmeverbundes ist mindestens 30 Jahre.
  • Langfristige Versorgungssicherheit.

 

Projekt-Kennzahlen

Leistung der Energieerzeugungsanlage 2,5 Megawatt
Fernleitungen 1600 Meter
Investitionskosten
Getragen von ESB und AEK zu je 50%
7 Mio. CHF
Versorgungsperimeter 10,5 Hektaren
Beginn Energielieferung Oktober 2017

Perimeter

Blau gekennzeichnet ist das Stadtgebiet Champagne in Biel. In diesem Quartier ist eine Versorgung mit Energie aus dem Grundwasser geplant.
 

Perimeter Wärmeverbund Champagne Biel

Funktionsweise Wärmeverbund

Wie ein Wärmeverbund funktioniert, kurz erklärt:
Eine Grundwasserpumpe fördert das Wasser in eine Zentrale, wo Wärmepumpen dem Wasser die vorhandene Wärme entziehen und diese in ein Wärmenetz abgeben.

Funktionsweise Wärmeverbund

Das Prinzip der Wärmepumpe ermöglicht dabei, die im Grundwasser vorhandene Wärmeenergie zu nutzen und auf ein höheres Temperaturniveau zu verschieben.
Dies geschieht dadurch, dass ein Kältemittel bei tiefen Temperaturen verdampft (1). Mit einem Kompressor wird das verdampfte Kältemittel verdichtet (2), auf ein höheres Temperaturniveau gebracht, wo die höhere Temperatur an das Heizsystem abgegeben werden kann (3). Danach wird das Kältemittel in einer Drossel wieder in den Ursprungszustand versetzt (4).
So gelangt die Wärme des Grundwassers in das Wärmenetz und zu den Endverbrauchern (Vorlauf). Das thermisch genutzte Wasser wird wieder in das Grundwasser zurückgegeben (Rücklauf).

Prinzip Wärmepumpe